| Nachterstedt will Concordiasee verkaufen |
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Rückkauf Nachterstedt 20.02.2012. Der Nachterstedter Concordiasee war die große Hoffnung einer ganzen Region. Doch mit dem Erdrutsch von 2009 wurden nicht nur Häuser und Menschen begraben, sondern auch die Hoffnungen auf baldigen Aufschwung. Nun zieht die Stadt Seeland, zu der Nachterstedt gehört, die Konsequenzen: Der See soll an den Bergbausanierer LMBV zurückverkauft werden. Damit werden zumindest mittelfristig Pläne und Projekte aufgegeben, den Concordiasee touristisch zu nutzen. Der Seeländer Stadtrat, hat nach Informationen des MDR-Radio und der Mitteldeutschen Zeitung beschlossen, den See für 800.000 Euro an den Bergbausanierer LMBV zurückzuverkaufen. Damit zieht man zweieinhalb Jahre nach dem Erdrutsch von Nachterstedt einen vorläufigen Schlussstrich. Laut Bürgermeisterin Meyer ist der Rückverkauf des Sees an die LMBV allein der Situation geschuldet, dass das Gewässer in den nächsten zwei bis drei Jahren nicht genutzt werden könne. Notwendige Gutachten des Unglücks vom Juli 2009 können frühestens Mitte 2013 mit ersten Ergebnissen zur Verfügung stehen. Verhandlungen über den Rück-Verkauf des Concordiasees sollen bereits im Februar beginnen, da für die Stadt nicht absehbar ist, wann und ob der Concordiasee überhaupt wieder touristisch nutzbar sein wird. Diese Entscheidung wird offenbar seitens der LMBV ausdrücklich akzeptiert. Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsministerium soll die Entscheidung der Stadt Seeland, den Concordiasee wieder verkaufen zu wollen als eine kluge Entscheidung ausdrücklich begrüßt haben. Im Juli 2009 starben drei Menschen als sich ein Teil der Böschung des gefluteten Tagebaus bei Nachterstedt löste und mehrere Häuser in den See stürzten. Der gesamte See und sein Uferbereich sind seitdem gesperrt. (gdc) |
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