| Umweltministerium will Kormoranbestände dezimieren |
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![]() Kormorane sind hungrige Fischjäger Kormorane sind ca 90cm große schwarze Vögel mit grünlichen Schimmer und einem weißen Gesichtsfleck. Sie haben einen kräftigen, hakenförmigen Schnabel und wiegen ausgewachsen zwischen 2.000 und 2.500 g.. Ihr Lebensraum sind Seen wie die Geiseltalseen aber auch Fließgewässer. Das Verbreitungsgebiet der Vögel ist riesig, es umfasst große Teile Europas, Asien und Afrikas, außerdem Australien und Neuseeland sowie Grönland und die Ostküste Nordamerikas. Sie brüten einmal im Jahr, meist auf Bäumen, aber auch am Boden. Die Brutdauer beträgt 28 bis 31 Tage und das Gelege besteht aus 3 bis 4 Eiern. Nach der Wiedervereinigung stieg Deutschlandweit die Zahl der Brutpaare von 600 auf ca. 1100 heute. In den 90iger Jahren galt der Kormoran noch als stark bedroht. Doch Dank der EU Vogelschutzrichtlinie sind die Bestände in Mitteleuropa derzeit so groß, wie noch nie. Kormorane sind erfolgreiche Fischjäger. Sie können bis zu 2 Minuten und bis zu 30 m tief tauchen. Sie schließen sich dabei oftmals zu Jagdtrupps zusammen. Durchschnittlich frisst ein Kormoran pro Tag etwa 600 g Fisch. Dadurch ist der Kormoran in Lage, an Fischbeständen größerer Fließgewässer und Seen in kürzester Zeit einen erheblichen Schaden anzurichten. Kormorane drohten in einzelnen Flüssen wertvollere Fischarten wie Äschen, Forellen, Zander Barsche und Aale auszurotten, wobei Fischgrößen von 5 bis 50 cm von ihnen verschlungen werden können. Informationen der Mitteldeutschen Zeitung zufolge plant Landes-Umweltminister Hermann Onko Aeikems (CDU) derzeit eine Abschussregelung bzw. Geburtenkontrolle durch die gezielte Zerstörung von Nestgelegen der Vögel. (gdc) |
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