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Neues / Presse

Havarie eines Güllebeckens erinnert an altes Thema

Großkayna 24.02.18. 15:30 Uhr riefen die Sirenen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Roßbach, Großkayna und Braunsbedra zum Einsatz. Erneut eine Havarie auf dem Gelände der Sauenzuchtanlage (Saza) zwischen den Orten Lunstedt und Großkayna. Ein überlaufendes Güllebecken sorgte für eine Flut der stinkenden Abwässer in Richtung Lunstedt. Laut Sprecher der Einsatzleitung besteht die Problematik darin, dass sich das Problembecken auf einem Hügel befindet und die Gefahrenstoffe daher mit hoher Geschwindigkeit bergab in Richtung eines Grabens liefen, der als Zulauf für einen der Seen des neu entstandenen Tourismusgebietes fungiert. Nur durch Aufschütten eines provisorischen Erwalls konnte verhindert werden, dass die Gülle sich weiter in den Ort Lunstedt ausbreitet, in dem sich das im Sommer stark frequentierte Naherholungsgebiet Hasse-See befindet.

Guelleflut400Die Saza GmbH ist nicht das erste Mal in den Schlagzeilen.  „Die gesamte Anlage solle geschlossen werden.“ Das forderte die Magdeburger Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch bereits 2015 übereinstimmend in verschiedenen Stellungnahmen. Die drohende Betriebsschließung der Saza konnte damals durch eine vierstündige Großkontrolle vor Ort durch Inspektoren des Saalekreises und des Landesverwaltungsamtes abgewendet werden „Die Saza hat enorme Fortschritte gemacht“, sagte Hartmut Handschak, Dezernent für Kreisentwicklung vor drei Jahren.

Demnach hatte die Saza den Tierbestand um 20.000 Schweine reduziert. Ein zu hoher Tierbestand, zu kleine Kastenstände und Defizite bei der Beleuchtungsanlage – unter anderem mit solchen Verstößen hatte die Saza die Behörden zum Eingreifen gezwungen.

 

Da sich die Mängel über längere Zeiträume hinzogen, hatte der Landkreis dem Betrieb mit einem Tierhalteverbot gedroht. Animal Rights Watch kritisiert das Vorgehen der Kreisverwaltung als inkonsequent. „Den Behörden ist seit Jahren bekannt, dass die Bedingungen in der riesigen Schweinezucht- und Mastanlage nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Bleibt abzuwarten, ob die aktuelle Havarie Konsequenzen entwickelt. Als Werbemaßnahme für die neue Naherholungsregion Geiseltalseen ist sie zumindest nicht anzusehen. (gdc)

Vermarktung des Geiseltalsees sorgt für Streit

Braunsbedra 14.02.2018.  Einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung zufolge ist zwischen einzelnen Akteuren auf der Braunsbedraer und der Müchelner Seite des Geiseltalsees in Sachen Tourismusförderung ein alter Rivalitätsstreit neu und offen ausgebrochen. Ein Clustertreffen zu welchem der Bürgermeister der Hafenstadt Braunsbedra Steffen Schmitz Vertreter der Kreisverwaltung, der Städte Mücheln, Bad Lauchstädt, den Verein Saale Unstrut Tourismus sowie Unternehmer und regionale Vereine  eingeladen hatte, eskalierte.

Laut Berichten waren viele der am Geiseltalsee Aktiven der trotz Einladung der Veranstaltung ferngeblieben. Vorwürfen durch den in Mücheln 2016 gegründeten Geiseltalsee Tourismus Verein zu Mücheln-lastig Werbung zu betreiben stand nun die Kritik gegenüber, Braunsbedra versuche jetzt, nach der Eröffnung seines Hafens 2017, eine unnötige Parallelstruktur aufzubauen.

Ohne die infrastrukturellen Defizite der neuentstehenden Tourismusregion anzugehen, ging es in der Vergangenheit tatsächlich immer wieder bei Auseinandersetzungen darum, wer die administrative Hoheit über die Vermarktung der Region erhält.  „Wie man für den Geiseltalsee am besten werben könnte.“ - diese Frage sorgt bei Fachleuten wie Einheimischen  nur noch für Kopfschütteln. Denn schon heute werden die Kapazitätsgrenzen der überschaubaren touristischen Angebote im Geiseltal oft überfordert.  Als Marketinginitiative geiseltalsee.de waren ursprünglich einige See-Akteure und die Städte Mücheln und Braunsbedra unter einem „Dach“ vereint, bis die Stadt Braunsbedra austrat, da es sich weder um einen Verband, noch um einen Verein noch um eine anderweitig juristisch oder  wirtschaftlich handlungsfähige Gesellschaftsform handelte, die zukünftige Aufgaben hätte stemmen können. Beiträge wurden gezahlt. Dem ebenfalls in Mücheln ansässigen Geiseltalsee Tourismus Verein gehört neben wenigen Unternehmern bisher nur die Stadt Mücheln an.

Um eine neutrale Institution mit dieser Aufgabe zu betrauen wollte die Stadt Braunsbedra die Vermarktung dem lokal renommierten und gemeinnützigen Interessen- und Förderverein „Geiseltalsee“ e.V. übertragen, was wiederum die verbliebenen Mitglieder von geiseltalsee.de ablehnten. Für weiteren Unmut sorgte dann die Auswahl des Betreibers  des Geiseltalsee-Hafens von Braunsbedra. Mitglieder des o.g. Tourismusvereins wollten dieses Geschäft übernehmen. Die Stadt Braunsbedra entschied sich aber, der kommunalen Gesellschaft Hasse Campingplatz und Strandbad GmbH dieses Aufgabenfeld zu übertragen.

Nachfragen der Mitteldeutschen Zeitung zufolge relativierten die Bürgermeister von Mücheln und Braunsbedra die Geschehnisse als „reinigendes Gewitter“.  Bleibt zu hoffen, dass man bei allem ‚Dachmarken-Denken‘  auf beiden Seiten nicht nur an die Vermarktung der Region gedacht wird, sondern auch daran, was man vermarkten will und kann. Denn die touristische Kaufkraft hat eine große Auswahl im Umkreis von 60km. Der Goitsche-See in Bitterfeld, die Leipziger Seenlandschaft als auch die Saale-Unstrut-Region bieten derzeit eine größere und hochwertigere Auswahl an touristischen Angeboten.  Vielleicht sind viele kleinere Projekte, bei denen man die Unternehmer und Aktive im liberalen Geiste nicht in organisatorische  Strukturen drängt, der Anfang einer erfolgreichen Entwicklung. Und wenn der Bürgermeister der Stadt Mücheln Andreas Marggraf dann treffend bemerkt: “Ein Tourist kennt keine Gemarkungsgrenzen. Warum denken wir nicht so?“  - dann besteht zumindest noch Hoffnung. (gdc)

Zahl der Patente deutlich gestiegen

Bilanz

Halle 31.03.2009. Die Zahl der angemeldeten Patente in Sachsen-Anhalt ist im vergangenem Jahr deutlich gestiegen. Wie die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau gestern mitteilte, sind 8,9 Prozent mehr Patente angemeldet worden als im Vorjahr. Bundesweit ist die Zahl der Patentanmeldungen um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. (MZ)

Algen dienen der Forschung zu Alzheimer

Wissenschaft, Experten entdecken neue Wirkstoffe

Halle/Köthen 27.03.2009. Eigentlich hatten die Forscher der Hochschule Anhalt in Köthen (Kreis Anhalt-Bitterfeld) nach Algen gesucht, die für die Biodiesel-Produktion eine Rolle spielen könnten. Doch dabei entdeckten die Experten bei Routinetests an Extrakten der Algenpflanzen Eustigmatos und Scenedesmus neue Substanzen, die für dieForschung im Kampf gegen Alzheimer bedeutend sein könnten. „Wir stehen noch am Anfang mit unseren Arbeiten, die von uns gefundenen Wirkstoffe haben auch noch keinen Namen“, sagt Carola Griehl, leitende Forscherin an der Hochschule. Sie arbeitet seit 2002 an der technischen Nutzung von Microalgen. Alzheimer ist eine bislang unheilbare Erkrankung des Gehirns, bei der – mit Folge von Gedächtnis- und Orientierungsstörungen – die Nerven befallen werden. Dafür sind Eiweißablagerungen in den Hirnzellen verantwortlich. Die bislang auf dem Markt befindlichen Medikamente beeinflussen den Krankheitsverlauf laut Griehl nur kurz. Die idee. Wirkstoffe aus Algen zu gewinnen. Sei in der Alzheimerforschung ein neuer Ansatz. „Die neuen Wirkstoffe könnten die mit diesem Ablagerungen verbundenen Prozesse beeinflussen und damit die Zerstörung von Nervenzellen behindern“, sagt der Forscher und Vorstand der Probiodrug AG, Hans-Ulrich Demuth. Die Hochschule Anhalt arbeitet auf dem Gebiet der Algenbiotechnologie mit der Firma aus Halle zusammen. „Ob sich aus der Algenchemie ein neues Alzheimer-Medikament für Menschen machen lässt, wird sich allerdings erst in mehreren Jahren entscheiden“, räumt Demuth ein. Zunächst müsse in Tests und Studien die pharmakologische Wirkung sowie die Wirksamkeit beim Menschen nachgewiesen werden. Die Entwicklungskosten für ein derartiges Medikament schätzt er auf mehr als 500 Millionen Euro. Ob diese Forschungsarbeit allein in Sachsen-Anhalt geleistet werden kann, gilt als fraglich. Probiodrug hatte bereits 2008 in der Fachwelt für Aufmerksamkeit gesorgt: Die Firma hatte einen neuartigen experimentellen Wirkstoff entdeckt, der die Entstehung der typischen Eiweiß-Ablagerungen im Hirn bei Labormäusen um 80 Prozent verringerte. (MZ)

Schwimmende Häuser: Nie wieder Rasen mähen !

Leipzig 12.02.2009. Ein neuer Trend zieht in Deutschland ein. Wohnen auf dem Wasser. Firmen wie die mitschiffs Werft Berlin stellen auf der Beach & Boat schwimmende Häuser vor, die zum Dauergebrauch auf dem Wasser geeignet sind. Der Prototyp, den das Unternehmen für ein Berliner Paar baute, hat 105 Quadratmeter Wohnfläche mit breiten Schiebetüren, so dass sich die Räume variabel gestalten lassen. Von der 85 Quadratmeter großen Terrasse aus genießt man das Spiel von Wind und Wellen. Zur Messe können sich Interessenten anhand von Fotos, Videos und Modellen ein anschauliches Bild vom Wasserwohnen verschaffen. Der Geschäftsführer der Berliner Firma steeltec 37 Thomas Wilde plant sogar einen ganzen Wohnpark mit schwimmenden Häusern. „Wir haben dafür den alten Ortsnamen ´Scado´ gewählt – eine Gemeinde, die der Braunkohle weichen musste“, sagt er. Bis zu 20 Häuser werden im Wasser-Wohnpark Scado am Geierswalder See entstehen, die ersten bereits 2009. Neben jungen Wassersportfans sollen vor allem Kreative darin wohnen, die Leben, Arbeiten und Erholen direkt verbinden wollen. Die Häuser schwimmen auf einem Stahlponton, sind an vier Stellen verankert und über einen langen Steg zu erreichen. Für Motorboot oder Segelyacht steht eine eigene Steganlage bereit. Nur auf den rasen rund ums Häuschen muss man verzichten – dafür braucht man nie wieder zu mähen ! (MZ)
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